Sportpark Bergholz
Stadion
Der Sportpark Bergholz wurde 1963 erbaut und fasst derzeit rund 4800 Zuschauer.

Sektor A:
- 264 Sitzplätze (reserviert für Gönner und Sponsoren)
- 536 Stehplätze
Sektor B:
- 296 Sitzplätze
- 1604 Stehplätze
Sektor C: Gästesektor
- 600 Stehplätze
Sektor D: Heimsektor
- 1500 Stehplätze

Schon bald wird an einer Volksabstimmung über den neuen Sportpark Bergholz abgestimmt. Der FC Wil 1900 ist auf diese neue Anlage angewiesen, da er sonst keine Lizenz mehr für die Challenge League erhält.

Zehn Gründe für ein "Ja" zum neuen Sportpark Bergholz
Zum Flyer der Vereine der Stadt Wil, die gemeinsam für ein "Ja" an der Abstimmung zum neuen Sportpark Bergholz sind
Die Stadt Wil halt alle Informationen zum neuen Sportpark Bergholz zusammengetragen. Hier geht es zu den Infos.
Die IG Pro Sportpark Bergholz setzt sich für ein "Ja" an der Volksabstimmung ein. Hier gehts zur IG Pro Sportpark Bergholz
Leserbrief zum Sportpark Bergholz von Roger Bigger
Viele Mitglieder des FC Wil zahlen die Steuern in Wil
Leserbrief zur Bergholz-Abstimmung vom 28. November.
Der FC Wil reagiert mit diesen Zeilen auf den Leserbrief von Marcel Malgaroli, der am 17. November in der Wiler Zeitung erschienen ist. Malgaroli macht in seinem Schreiben mehrere unzutreffende und schlichtweg falsche Aussagen, die anbei widerlegt werden.
In seinem Leserbrief stellt er in Frage, ob der FC Wil die geforderte Million an den Investitionskosten aufbringen kann. Die Antwort ist simpel: 1. Der FC Wil wird alles daran setzen diesen Betrag zusammenzutragen und 2. Wenn der Betrag nicht erbracht werden kann, steigt automatisch die jährliche Stadionmiete, für welche eine Leistungsvereinbarung mit der Stadt Wil besteht, an. Malgaroli befürchtet weiter, dass der Steuerzahler auch für den VIP-Bereich im neuen Fussballstadion aufkommen müsste. Dies wird mit Bestimmtheit nicht so sein, da der FC Wil diese Lounge, welche übrigens als Tribünendach dient, im Rohzustand bekommt und dann selber „Hand“ anlegen muss und für den Innenausbau ganz allein verantwortlich sein wird. Malgaroli macht zudem die Aussage, dass im Bergholz ausschliesslich Fussball gespielt werden könne, was nicht stimmt. Da ein Kunstrasen vorgesehen ist, kann der neue Sportpark Bergholz multifunktional genützt werden und es sind Anlässe vom Turnfest, über ein kantonales Schwingest bis zu einem Konzert vorstellbar.
Des Weiteren behauptet Malgaroli, dass ein grosser Teil der rund 600 Mitglieder des FC Wil nicht in der Äbtestadt Steuern zahle. Auch dies ist schlicht und einfach falsch. Von den über 600 Kindern, Jugendlichen Trainern und Funktionären ist ein Grossteil in Wil, Bronschhofen bzw. Rossrüti wohnhaft.
Absurd ist die Behauptung von Malgaroli, dass die Wiler Steuerzahler den FC Zürich unterstützten, da eine Zusammenarbeit zwischen dem FC Wil und den Zürchern besteht. Diese Zusammenarbeit hat in keiner Weise Einfluss auf die Finanzen des jeweiligen Partner-Klubs, es geht nur um die optimale sportliche Förderung im Nachwuchsbereich. Zum Thema Infrastruktur ist anzufügen, dass diese den Anforderungen des FC Wil nicht mehr entspricht. An einem gewöhnlichen Abend müssen sich teilweise mehrere Mannschaften (bis zu 6) ein Feld für das Training und die Garderoben teilen, da schlicht zu wenig Platz vorhanden ist.
Der FC Wil ist enttäuscht, dass die Gegner des Sportpark Bergholz mit unqualifizierten Aussagen und Falschinformationen auftreten, um ein nachhaltiges und sinnvolles Projekt zu verhindern. Es wird immer von einem Projekt „Light“ oder Plan „B“ gesprochen, welcher uns bis heute noch nie präsentiert wurde und nur in den Köpfen der Gegner herumgeistert! Taten und nicht Worte sind gefordert! Ganz in Vergessenheit geraten bei den Gegnern ist, dass der FC wie auch der EC/ELC eine grosse soziale Aufgabe für alle Jugendlichen und somit auch für die Bevölkerung der Stadt Wil leistet. Ein unbezahlbares Gut! Es ist an der Zeit den Sportlern eine vernünftige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen!
Roger Bigger, Präsident FC Wil 1900
19.11.10
Deutliches Ja zum neuen Sportpark Bergholz

Das ist ein wuchtiges und überzeugendes Ja! 61 Prozent der Wählenden haben bei einer Stimmbeteiligung von 64 Prozent dem Projekt Sportpark Bergholz, das 57,5 Millionen Franken kosten soll, zugestimmt. Das Ergebnis fällt deutlich aus und ist ein Zeichen für den Sport. Der FC Wil dankt allen, die ihren Anteil zu diesem Glanzresultat beigetragen haben und freut sich, hoffentlich schon im Màrz des Jahres 2014 im neuen Sportpark Bergholz spielen zu können.
Stimmbeteiligung: 7289 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger (von total 11'207)
Ja-Stimmen: 4331 (60,9 Prozent)
Nein-Stimmen: 2781 (39,1 Prozent)
Eine Reaktion von Präsident Roger Bigger zum Abstimmungs-Resultat ist im Spielbericht SR Delémont – FC Wil, zu finden.
Zur IG Sportpark Bergholz
Meldung: Kommunikationsabteilung FC Wil 1900 AG
28.11.10
Sportpark Bergholz: Kredit vom Parlament genehmigt
Eine weitere Hürde ist genommen.
Der neue Sportpark Bergholz wird immer konkreter. Das Parlaemnt beschäftigte sich mit dem Grossprojekt und genehmigte einen Kredit über 57,5 Millionen Franken. Ein Rückweisungsantrag von Erika Häusermann (GLP) hatte keine Chance. Nicht angenommen wurde ein Kredit über 850'000 Franken, womit die neuen Anlagen bereits 2013 hätten bezogen werden können.
Als die Parlamentarierinnen und Parlamentarier vor der Tonhalle eintrafen, wurden sich von zahlreichen Junioren des EC und FC Wil überrascht. Diese übergaben jedem Politiker ein kleines Geschenk und äusserten ihre Meinung auf Plakaten. "Gebt uns endlich eine Infrastruktur, welche den Namen Sportstätte auch verdient" und "Bitte lasst uns den Sportpark für unsere Kinder bauen" war darauf zu lesen.
Am 28. November 2010 kann das Wiler Stimmvolk darüber entscheiden, ob der neue Sportpark Bergholz realisiert wird. Verläuft alles nach Plan, kann ab dem Jahr 2014 im neuen Stadion gespielt werden.
Meldung: Simon Dudle
Bilder: Deborah Rutz
22.05.10