Torhütertrainings
Jörg Stiel zu Gast
Am 19. Oktober 2009 war der ehemalige Nati-Goalie Jörg Stiel bei den jungen Wiler Torhütern zu Gast. Er informierte die Talente über die richtige Ausrüstung und deren Pflege. Aufmerksam lauschten die Torhüter das Nachwuchs-Konzepts.

Jörg Stiel: Einst Nati-Torhüter, heute Vertreter der Firma Reusch.

Interessierte junge Torhüter beim Info-Anlass im V.I.P.-Raum im Bergholz.
Tage der offenen Tür ein voller Erfolg
Wie schon 2008 waren die Tage der offenen Tür für die Torhüter mit Jahrgang 1996 bis 1999 ein voller Erfolg. Über 50 junge, engagierte Torhüter waren im Bergholz dabei. Anbei die besten Schnappschüsse dieser Trainingstage:

Auch für die Torhüter gehört das Aufwärmen dazu.

Interessiert lauschten die jungen Talente den Erklärungen.

Übung macht den Meister.

Die junten Torhüter waren mit viel Motivation bei der Sache.

Die über 50 Kinder wurden professionell instruiert.

Der ehemalige Wiler Torhüter Alex Nussbaumer (links) hat den Anlass organisiert.

Auch Davide Taini (rechts) war dabei und zeigte, wie es geht.

Ob einer von ihnen der Nachfolger von Daniel Lopar ist?
Artikel in den Wiler Nachrichten
Das Torhüter-Konzept sorgt für Schlagzeilen. In den Wiler Nachrichten ist ein Bericht erschienen:
Zum Artikel
Torhütertrainer FC Wil Nachwuchs
Der FC Wil legt grossen Wert auf eine fundierte und professionelle Ausbildung im Nachwuchsbereich. Dabei dürfen selbstverständlich auch die Torhüter nicht vergessen werden. Sie werden unterstützt von ausgebildeten Torwarttrainern.

Koordination Torhütertraining U16 - U11
| Nussbaumer Alex |
| Mitteldorfstrasse 13b |
| 9512 Schönenberg |
| P: 071 911 28 15 |
| G: 071 227 62 70 |
|
E-Mail
Verantwortlicher TH-Trainer U16
| Albrecht Jürg |
| Hubstrasse 64a |
| 9500 Wil |
| P: 071 912 17 79 |
| N: 079 698 56 45 |
|
E-Mail
Verantwortlicher TH-Trainer U15 - U14
| Kaiser Manuel |
| Steigstrasse 9 |
| 9552 Bronschhofen |
| P: 071 911 53 76 |
| N: 078 773 33 15 |
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E-Mail
Verantwortlicher TH-Trainer U13 - U11
| Bernet Adrian |
| Zelgstrasse 4 |
| 9602 Mosnang |
| P: 071 983 24 01 |
| N: 079 209 98 61 |
| E-Mail | | |
Bildergalerie - Trainingsalltag
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Jim-Grundstellung von vorne |

Jim - obere Hand |
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Timon-hoher Ball |

Michi - Seitwärtshecht |
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Sladan - Hupf gegen vorne |
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Adi Bernet Adi - halbhoher Hecht
beim zeigen der Uebung
Jim-flacher Ball vorne-Körbchenhaltung Jim-Grundstellung seitwärts
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Beim aufwärmen Bodenuebungen
Artikel über das Torhüter-Konzept des FC Wil in der Wiler Zeitung
Auf den Spuren von Daniel Lopar
Der FC Wil verfügt als erster Fussball-Verein über ein schriftlich festgehaltenes Konzept für die Torhüter-Ausbildung
Der Schweizer Fussball-Verband ist vorbildlich, was seine Trainer-Ausbildung anbelangt. Er ist auch vorbildlich darin, über funktionierende Konzepte für Mannschaften zu verfügen. Nur für Goalis gab es bisher nichts.
Der FC Wil betreibt eine gezielte Nachwuchs-Förderung und stützt sich dabei auf initiative Trainer und funktionierende Konzepte. Nur für Goalis gibt es im ganzen Verband nichts. Jeder Goali-Trainer trainiert seine Schützlinge zwar nach bestem Wissen und Gewissen und oft auch mit grossem Engagement. «Vieles wird aber einfach aus dem hohlen Bauch heraus gemacht, kaum etwas hinterfragt», weiss Alex Nussbaumer aus eigener Erfahrung. Immerhin spielte er in seiner Aktivzeit beim FC St. Gallen, beim FC Winterthur und zum Schluss seiner Karriere auch beim FC Wil, wo er «hängen geblieben ist» und sich in seiner Freizeit um die Goalis kümmert.
Daniel Lopar ausgebildet
Alex Nussbaumer darf für sich in Anspruch nehmen, aus dem damals 15-jährigen Daniel Lopar einen Torhüter ausgebildet zu haben, der es unterdessen zum Stammgoali des FC St. Gallen gebracht hat. Daniel Lopar zollt seinem Trainer grossen Respekt und Dankbarkeit: «Alex Nussbaumer hat mich nicht nur gefordert, sondern auch gefördert. Ihm verdanke ich es zum grössten Teil, dass ich heute da stehe, wo ich bin.»
Nussbaumer hat somit vieles richtig gemacht, sich aber nicht von all jenen Trainern unterschieden, die sich auf die Ausbildung der Torhüter konzentrierten. «Weil ich mich nicht damit abfinden wollte, ohne Ausbildungs-Unterlagen arbeiten zu müssen, habe ich mich daran gemacht, ein Konzept auszuarbeiten, welches schriftlich alle Wege vom kleinsten Knirps bis zum bestandenen Torhüter ausweist.» Unterdessen ist das Konzept bereit und Wiler Torhüter dürfen als erste von dem Ausbildungs-Papier profitieren.
Ein Goali aus der Ostschweiz
Selbstredend sollen künftig nicht nur FC-Wil-Goalis gemäss dem neuen Konzept aus- und weitergebildet werden. Alex Nussbaumer schwebt vor, dass es in den nächsten Jahren wieder mindestens ein Torhüter aus der Ostschweiz schaffen soll, mittels gezielter Ausbildung bis an die Spitze zu kommen. «Wir öffnen deshalb unsere Torhüter-Trainings für alle Nachwuchs-Goalis aus der Region, ja sogar aus der ganzen Ostschweiz», verspricht Alex Nussbaumer. Jeder junge Keeper, der sich von Nussbaumer oder einem seiner vier Assistenten auf seine Fähigkeiten testen lassen möchte, soll die Möglichkeit dazu bekommen.
Die Tage «der offenen Tore» finden bereits Ende Mai, und zwar am 28. Mai statt. Weitere Termine sind der 4. Juni, 10. Juni und 18. Juni . Interessierte junge Burschen oder deren Eltern können sich bei Ivo Ruckstuhl (ivo.ruckstuhl@thurweb.ch oder unter der Nummer 071 912 50 38 (ab 18.30 Uhr) melden.
Das wichtigste ist: er muss wollen
Daniel Lopar fand nur lobende Worte für das neue Konzept und dass es endlich überhaupt ein Konzept für die Torhüter-Ausbildung gibt: «Ich habe sicher eine sehr gute Ausbildung beim FC Wil genossen. Doch so professionell, wie das neue Konzept es vorsieht, war es bei mir natürlich nicht.»
Als grössten Erfolgsfaktor sieht Daniel Lopar aber noch heute, dass ein junger Torhüter vorwärts kommen will und bereit ist, einen grossen Aufwand zu betreiben. «Der Wille ist der Erfolgsfaktor für eine spätere Karriere.»
Talent brauche es. Aber ohne guten Trainer und vor allem ohne die Unterstützung von der Familie wäre auch er nicht so weit gekommen, wie er heute ist, weiss Daniel Lopar genau.
Bericht: Urs Nobel, erschienen in der Wiler zeitung vom 9. mai 2008