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Sport ohne Gewalt
FC Wil und Stadt Wil gegen Gewalt

Der FC Wil setzt sich aktiv gegen Gewalt ein. Darum wurde unlängst die Aktion „Sport ohne Gewalt“ aufgegleist.
Im Schweizer Fussball ist die Gewalt ein grosses Thema. Gerade in der Super League gibt es immer wieder Ausschreitungen und beängstigend viele Jugendliche beteiligen sich daran. Der FC Wil engagiert sich darum aktiv in einer Kampagne, um dem Problem vorzubeugen. An einer Pressekonferenz sagte Präsident Roger Bigger, die Aktion könne ideal wirken, um der Gewalt keine Chance zu geben.
Prävention im Vordergrund
An dieser Pressekonferenz im V.I.P.-Raum des Sportpark Bergholz war auch Stadtrat Andreas Widmer dabei. Er erklärte, dass nicht primär Repression, sondern Prävention im Vordergrund stehe. Weiter sagte Widmer, dass Wil von grösseren Randaleereignissen vorschonte werde, die Stadt aber gemeinsam mit dem FC Wil trotzdem präventiv aktiv werde. Das Ziel sei, die Bevölkerung zu sensibilisieren und wachzurütteln, so dass künftig über die Sportanlässe und nicht über Krawallbrüder berichtet werde.
Rund um den Sportpark Bergholz wurden Plakate aufgehängt, auf denen drei Spieler und ein Trainer klarmachen, dass sie Gewalt ablehnen und diese sicher nicht ins Fussballstadion gehört. Die Botschafter heissen Uli neu FC St. Gallen Trainer Forte, Markus Gsell, Davide Taini und der neue Aston Villa-Spieler Moustapha Salifou.
Randalieren ist strafbar
An der Pressekonferenz wurde verdeutlicht, dass Randale-Akte strafbar sind. Kriminelle Handlungen in Stadien sind keine Kavaliersdelikte.
Der Aufruf an das Fairplay geht direkt an alle Fussball-Fans. Niemand schätzt Gewalt und der FC Wil 1900 verurteilt diese schwer. Fehlverhalten der Fans kann bis zu zwei Jahre Stadionverbot nach sich ziehen. Darum einmal mehr der Aufruf, die Mannschaften lautstark und fair zu unterstützen, sich aber in die Regeln zu halten! Hopp Wil.
Code Of Conduct
Die Verantwortlichen des FC Wil 1900 haben im September 2009 den so genannten "Code Of Conduct" unterzeichnet, in dem sie sich verpflichten, Fairplay walten zu lassen. Helfen auch Sie mit, diesen Grundsatz in die Tat umzusetzen.
Zum Code Of Conduct
Football For All
Der FC Wil setzte sich auch dafür ein, dass Menschen mit Körperbehinderungen am Fussball teilhaben können, ob als Aktiver oder als Zuschauer. Fussball für Menschen mit Körperbehinderungen ist auch in der Schweiz kein neues Phänomen. Allerdings existieren bis anhin weder feste Strukturen noch ein geregelter Spielbetrieb. Die Initiative «Football for all» will in diesen Punkten Aufbauarbeit leisten und all den fussballbegeisterten Menschen mit Körperbehinderungen die Möglichkeit bieten, ihrer Leidenschaft regelmässig nachzugehen.
«Football for all» ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Schweizerischen Fussballverband (SFV), der Swiss Football League (SFL) und des schweizerischen Behindertensport-Dachverbandes PLUSPORT. Als langjähriger Partner von SFL und PLUSPORT unterstützt Axpo das Projekt als Mitbegründer und Sponsor.
Das in der Initiative «Football for all» verankerte Konzept ist stufenweise aufgebaut und sieht zunächst vor, interessierte Spieler zu regionalen Teams zusammenzuführen. Turniere auf regionaler Ebene, in denen die besten Mannschaften der Schweiz ermittelt werden, sollen in einem nächsten Schritt einen Wettbewerb etablieren, der in Form eines vom SFV und der SFL organisierten sowie von PLUSPORT mit technischem Know-how begleiteten Spielbetrieb mündet.